Peter Theiler in den Nationalrat!

Peter Theiler

 

Peter Theiler, 1956, Dr. iur.

  • verheiratet, 4 Kinder (11 J – 21 J)
  • wohnhaft seit 1985 in Richterswil
  • Rechtsanwalt / Partner einer Anwaltskanzlei in Zürich (www.kaempfenlegal.ch)
  • Inhaber einer Beratungsfirma (www.gastrolegal.ch)
  • ehem. Gemeinderat von Richterswil / Sozialvorsteher von 2006 – 2014
  • Präsident CVP Richterswil / Samstagern (www.cvp-richterswil.ch)
  • Präsident Hauseigentümerverband Richterswil/Samstagern (www.hev-richterswil.ch)
  • Mitglied KMU Vereinigung Richterswil / Samstagern (www.kmu-rs.ch)
  • Stiftungsrat der Stiftung RgZ. Diese betreibt in der Region Zürich Institutionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Bewegungsauffälligkeiten, Entwicklungsbeeinträchtigungen, geistiger oder mehrfacher Behinderung, ungeachtet des Schweregrades.
  • Stiftungsrat von Qualitouch-HC Foundation. Diese gemeinnützige Stiftung unterstützt und begleitet im Gesundheitswesen Projekte zum Thema internetbasierter Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement.

Peter Theiler, Nationalratskandidat CVP ZH Liste 7, Listenplatz 22oder:Die Letzten werden die Ersten sein“

Du hast meine Stimme! Aber warum tust du das überhaupt?“ werde ich häufig gefragt. „Nun ja“, pflege ich zu antworten, „genau wegen Deiner Stimme! Denn ich tue dasselbe wie so viele Gastwirtinnen und Hoteliers oder andere KMU-ler tagtäglich: Ich liebe unser Land und bin dankbar für das, was wir haben. Dafür gehe ich die Extra-Meile“, nicht ohne scherzhaft beizufügen: „Von mir wird jede Stimme noch persönlich verdankt!“ – Als Listen-Hinterbänkler bin ich nicht den Zwängen unterworfen, entweder ein so scharfes Politprofil vorzuschützen, dass ich ins wählergerechte Rechts-/Links-Schema passe, oder mit 08:15-Statements möglichst aus allen politischen Lagern Stimmen zu fischen. Ich bin also frei, nebst den offiziellen CVP-Slogans „für Deine Familie, für Deinen Arbeitsplatz und für Deine Rente“ meine persönlichen Werte zu portieren, nämlich:

 

Für professionelle Menschlichkeit in der Flüchtlingskrise:

Unser Boot ist noch lange nicht voll! Seien wir angesichts der riesigen Flüchtlingsnot nicht hartherzig, sondern menschlich. Denn es sind Menschen, die zu uns kommen, nicht Nummern oder Terroristen. – Haben wir nicht auch in der Vergangenheit Flüchtlinge aus Ungarn, Polen, der damaligen Tschechoslowakei und Exjugoslawien bei uns aufgenommen? Lasst uns nicht vergessen, dass auch unsere eigenen Vorfahren immer wieder wegen Hunger, Armut oder Kriegen gezwungen, in fremde Länder auszuwandern: dafür müssen wir nicht zurück bis zu den heute geschätzt 200‘000 Helvetiern, die 58 v.Chr. mit Sack und Pack, Kind und Kegel ausgezogen, jedoch von Julius Cäsar bei Bibracte (Burgund F) gestoppt und ihre niedergebrannten Dörfer an den hiesigen Gestaden zurück geschickt worden waren. Im Mittelalter dienten unsere Jungen, die von der kargen Scholle nicht ernährt wurden, als Langspiess- und Kanonenfutter aller Mächte Europas. In der Neuzeit darbten unsere Tessiner Kaminfegerkinder in Italien, wurden unterernährte Kinder aus der Deutschschweiz nach Deutschland verdingt. Ganze Bevölkerungsteile wanderten, von Hunger und Elend getrieben, als Siedler und Söldner nach Amerika, Australien und Asien, weil sie hier kein Auskommen fanden. Auch unsere flüchtenden Vorfahren – sie wären heute typische Wirtschaftsflüchtlinge – waren dankbar für jede gute Aufnahme in der Fremde. – Heute genügt es aber nicht, am Bahnhof ein „Welcome“-Plakat in die Luft zu recken und den Ankömmlingen eine Windelpackung samt Blümlein in die Hand zu drücken oder der Glückskette Fr. 50.- zu spenden. Die Bewältigung der Flüchtlingskrise muss von allen involvierten Kreisen, nämlich Staat, Gemeinwesen, Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie sozialen Organisationen gemeinsam seriös geplant und umgesetzt werden. Dabei sind die Lasten fair zu verteilen: national und international. Hier ein Aufruf an Betreiber von unterbelegten Hotelbetrieben: unterbreiten Sie doch den für die Unterbringung Zuständigen Beherbergungsangebote, falls in Ihrer Gemeinde ein Beherbergungsnotstand entstehen sollte! – Gleichzeitig soll die internationale Gemeinschaft aber nicht vor geeigneten Massnahmen zurückschrecken, um diejenigen in die Schranken zu weisen, die das Flüchtlingselend verursachen, oder denen das Handwerk zu legen, die sich am Flüchtlingselend schamlos bereichern. Und die internationale Gemeinschaft ist schon im eigenen Interesse in der Pflicht, die betroffenen Staaten und Regionen so aufzubauen und zu entwickeln, dass deren Einwohner dort bleiben und ebenso erfüllt leben können wie wir bei uns. Hierfür soll die Schweiz ihre guten Dienste leisten und die nötigen Finanzen bereitstellen. Denn wir werden so oder so zu Kasse gebeten.

 

Für das politische Engagement des Einzelnen:

Es reicht nicht, am Stammtisch über „die in Bern“ zu wettern. Als Präsident der CVP Richterswil / Samstagern setze ich mich ein für den Einbezug der Bürger auch in die lokale und regionale Politik. Unsere Jungen sollen durch unser Vorbild begeistert werden, sich persönlich für die politische Gestaltung ihrer eigenen Umgebung einzusetzen.

 

Für die Miliz in Gemeinde und Staat:

Als ehemaliger Gemeinderat (Exekutive) von Richterswil befürworte ich Miliz-Behörden mit freiwilligen, qualifizierten Bürgern und das Subsidiaritätsprinzip im Staat: Es soll sich diejenige Ebene eigenverantwortlich um die Bewältigung der Aufgaben kümmern, die diesen am nächsten liegt.

 

Für Respekt vor der Eigentumsgarantie:

Als Präsident des Hauseigentümerverbandes Richterswil engagiere ich mich für erschwingliches Wohneigentum, möglichst frei von staatlichen Zwängen, jedoch respektvoll, nachhaltig und fair im Umgang mit Mietern, Nachbarn und Umwelt.

 

Für Rechtsstaatlichkeit:

Als Anwalt ist mir der gut funktionierende Rechtsstaat zentral: gleiche Chancen für Arm und Reich, faire Verfahren und kompetente Urteile innert nützlicher Frist.

 

Für Sicherheit und Unabhängigkeit:

Als ehemaliger Offizier befürworte ich eine kompetente Polizei und eine moderne Armee, welche die ihnen zugewiesenen Aufgaben mit angemessenem Bestand, guter Ausrüstung und bester Ausbildung erfüllen können. Denn es gilt, den Frieden zu gewährleisten und auf den Unfrieden vorbereitet zu sein.

 

Für Entlastung der Wirtschaft:

Die KMU sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Als Unternehmensberater unterstütze ich speziell Gastro-Betriebe im täglichen administrativen Dschungelkampf. Beispielsweise umfasst die in Vernehmlassung befindliche Verordnung zum neuen Lebensmittelgesetz, die das Schweizer mit dem EU-Lebensmittelrecht kompatibel machen soll, mehr als 2000 Seiten: u.a. sollen Wirte, Hoteliers, Bäcker und Metzger neu das Produktionsland von Lebensmitteln und Rohstoffen auf der Speisekarte oder an der Verkaufstheke deklarieren. Auch der Nährwert der Lebensmittel müsste in den Restaurants angegeben werden. Vorgeschlagen ist zudem eine schriftliche Allergen-Deklaration für Produkte im Offenverkauf, wo bisher eine mündliche Auskunft genügte. Allein an dieser Gesetzgebungsfront steht eine markante Zunahme an administrativem, personellem und finanziellem Mehraufwand zu befürchten, den der Kunde aber lieber nicht bezahlen möchte. Diese Gewitterwolken verdunkeln leider die wichtigste Innovation dieser Gesetzesnovelle, nämlich die generelle Zulassung aller Lebensmittel (z.B. auch Insekten), solange sie sicher und nicht täuschend sind. Vergessen wir aber nicht: Die unglaubliche Regelungsdichte im Gast- und anderen Gewerben widerspiegelt in Wahrheit die in mancher Hinsicht überhöhten Konsumentenansprüche, wobei Herr und Frau Schweizer zwar nicht immer, aber immer öfter und inkonsequenterweise gerne mal in den Gastro-Underground abtauchen. Dort ist dann schlicht alles erlaubt, was bei Tageslicht verboten ist.

 

Für vernünftige Bilaterale Abkommen:

Ob wir es wahr haben wollen oder nicht: Wir sind global und erst recht europäisch vernetzt, und zwar in jeder Hinsicht. Diese Vernetzung wird auf allen Ebenen, nicht bloss der rechtlichen, immer enger und dichter: die Tendenz ist – nolens volens – vorgegeben. Angesichts der aktuellen Wirtschafts-, Währungs- und Flüchtlingskrisen oder von Ereignissen der Tschernobyl- und Fukushima-Art muss selbst dem eingefleischtesten Schweizerpatrioten einleuchten, dass wir nicht auf einer Insel der seligen Eidgenossen leben; und selbst wenn: die Meeresspiegel steigen bekanntlich nicht nur sprichwörtlich. Und sind wir nicht willig, so brauchen die Welt-Cowboys cool Gewalt. In 30 Jahren könnten es auch die Chinesen sein. Was „Swiss-Bashing“ heisst, haben wir ja als einzige Europäer im Kontext der Wirbel um jüdische Vermögen bei Schweizer Banken und neuerdings bei der Schleifung des Bankgeheimnisses erlebt. – All dies zwingt uns zu einer intelligenten Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn und mit dem Rest der Welt. Übrigens eine Qualität, die uns Eidgenossen – lernte ich zumindest – schon seit Jahrhunderten auszeichnet und nicht mit dem uns hin und wieder angelasteten „Rosinenpicken“ zu verwechseln ist. Ersteres – nicht letzteres – hat unser Land zu dem gemacht hat, was wir heute sind: eine der wirtschaftlich und gesellschaftlich erfolgreichsten Nationen der ganzen Welt. Deshalb sind wir gar nicht gezwungen, sofort ins Ehebett mit Europa zu hüpfen. Auch das bilaterale Konkubinat bietet hinlänglich Raum zur gegenseitigen Selbstverwirklichung ohne einseitige Automatismen, solange nur beide einander respektieren. Diesen Respekt zu erarbeiten ist eine der grossen Aufgaben unserer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Führungskräfte.

 

Für eine realistische Energiewende:

Steigen wir sobald und soweit als möglich auf umweltfreundliche Energien um. Aber halten wir uns dabei nicht ein Feigenblatt vor‘s Gewissen, indem wir anstelle des eigenen Atomstroms fremden oder dreckig produzierte Energien einkaufen. Geben wir der Energiewende die Zeit, die sie in technologischer und wirtschaftlicher Sicht braucht, und vertrauen wir darauf, dass die Technik auch in den nächsten Jahrzehnten rasant fortschreitet.

 

Für einen fairen Generationen-Vertrag und eine tragfähige AHV-Reform:

Als „Endfünfziger“ halte ich einen fairen Generationen-Vertrag für unverzichtbar: Ab einem zu bestimmenden Einkommens-/Vermögensstand ist vom Giesskannenprinzip wegzukommen und sind die Mittel auf die Bedürftigen zu konzentrieren. Auch darf es keine Privilegien einiger weniger Generationen oder einzelner Gruppen oder eines Geschlechts auf Kosten der anderen geben. Wir alle wissen, dass es immer weniger Arbeitstätige gibt, die immer mehr Rentner finanzieren müssen. Bei der Einführung der AHV im Jahre 1948 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung noch 62m/66w-Jahre, heute liegt sie bei 81m/85w. Stehen wir dazu: gesund älter werden bedingt einen längeren Einsatz für unsere Gesellschaft, sei es in der Arbeitswelt oder im gesellschaftlichen Umfeld. Ich spreche besonders jene fitten und oftmals gut situierten Senioren von 60 bis 80 an, die heute lieber auf Kreuzfahrt gehen und in Spanien oder Thailand residieren, als sich in den Behörden, Organisationen und Vereinen, Parteien oder in der Nachbarschaftshilfe „wieder zu binden“, sich aber subito und mit oftmals hohen Ansprüchen zurück melden, wenn sie pflegebedürftig werden.

 

Für den Sozialstaat mit Augenmass:

Als ehemaliger Gemeinde-Sozialvorsteher wende ich mich gegen Politgewinnlerei auf den Rücken der Ärmsten und Schwächsten. Denn ich weiss aus eigener Anschauung, dass die allermeisten Unterstützten ihren Lebensunterhalt so rasch als möglich wieder selber erarbeiten wollen: Prangern wir also nicht dauernd das eine „schwarze Schaf“ an, dem selbstverständlich die angemessene Sanktion gebührt, sondern konzentrieren wir unsere Mittel auf die 99 weissen Schafe. Diese müssen wir zurück in den Arbeitsmarkt coachen. Dafür braucht es aber auch die Bereitschaft der Wirtschaft. Ich denke nicht zuletzt an das Gastgewerbe und die Hotellerie, aber auch an die Bau- und an die Landwirtschaft.

 

Für ein Asylrecht in guter Schweizer Tradition:

Es ist gute Schweizer Tradition, den politisch Verfolgten Aufnahme und Schutz zu gewähren. Lassen wir uns diese wohlerworbenen moralischen Werte unseres Landes nicht durch opportunistisches Parteikalkül vermiesen oder gar zerstören. Allerdings ist es richtig, das Asylrecht aufgrund eines effizient gestrafften Verfahrens bloss denjenigen zu gewähren, denen es als politisch Verfolgten wirklich zukommt.

 

 

Schicken Sie am 18. Oktober 2015 die Besten nach Bern. Sie haben die Wahl. Aber tun Sie’s!“

 

 

Ihr Peter Theiler

Nationalratskandidat CVP ZH Liste 7

 

 

Further Links